
Alva
- Prüfungen
- BH/VT
- Wesen
- energiegeladen, lernwillig, selbstbewusst
Die Rettungshundestaffel Mittelsachsen ist Mitglied im Bundesverband Rettungshunde (BRH) und Teil des Verbundes Sächsischer Rettungshunde.
Wenn ein Mensch vermisst wird, kommen je nach Situation unterschiedliche Suchmittel und Einsatzkräfte zum Einsatz.
Rettungshunde können große und unübersichtliche Flächen in kurzer Zeit absuchen. Ihr feiner Geruchssinn ermöglicht es ihnen, auch dort zu suchen, wo es beispielsweise für menschliche Suchketten besonders aufwendig ist.
So können Rettungshundeteams die Suche unterstützen und dabei helfen, vermisste Menschen möglichst schnell zu finden, bei Tag und Nacht.
Hundeführer, Suchtrupphelfer und ein Hund bilden bei einer Flächensuche ein Team.
Der Hund arbeitet freilaufend und nimmt jede menschliche Witterung im Suchgebiet auf. Er zeigt jede lebende Person an, die er findet.
Erkennbar ist er durch eine reflektierende Kenndecke mit Beleuchtung und Glocke; das GPS-Halsband am Hals hält fest, welche Waldstücke schon abgesucht sind.
Unser Verein wurde 2023 gegründet und gehört seit dem 1. April 2023 zum BRH Bundesverband Rettungshunde, dem ältesten und mit 91 Staffeln größten Rettungshundeverband Deutschlands. Wir bilden Einsatzkräfte und Hunde für die Suche nach verschütteten oder vermissten lebenden Personen aus. Gemeinsam mit den Rettungshundestaffeln anderer Hilfsorganisationen sind wir als Teil des Verbunds sächsischer Rettungshunde sachsenweit im Einsatz.










Unsere geprüften Einsatzhunde stehen bereit, wenn die Staffel alarmiert wird. Und unsere Azubis trainieren mit vollem Einsatz dafür.










Rettungshundearbeit ist Teamarbeit. Deshalb trainieren bei uns Hundeführer, Hunde und Suchtrupphelfer gemeinsam. Während die Hunde ihre Sucharbeit lernen und festigen, trainieren auch wir Menschen die Abläufe, Orientierung und Zusammenarbeit für den Einsatz.
Unser Ziel ist klar: einsatzfähige Teams auszubilden, die im Ernstfall eine leistungsfähige Einheit bilden und sicher und zuverlässig arbeiten.
Dafür trainieren wir regelmäßig und intensiv, zweimal pro Woche, in unterschiedlichen Suchgebieten im Raum Mittelsachsen.
Systematisches Absuchen großer Wald- und Offenlandflächen nach vermissten Personen.
Orten verschütteter Personen nach Gebäudeeinstürzen, Unfällen oder Naturkatastrophen. Diese Sparte bauen wir gerade auf.
Orientierung und Funk im Suchtrupp: wichtiges Bindeglied im Einsatz zwischen Führungsstelle und Suchteam.
Bei uns ist beides möglich. Hundeführerinnen und Hundeführer bilden ihren eigenen Hund über Jahre zum Rettungshund aus und sind im Training zugleich Versteckperson für die Hunde der anderen. Wer ohne Hund einsteigt, geht als Suchtrupphelferin oder Suchtrupphelfer einen eigenen Ausbildungsweg und ist im Suchteam genauso unverzichtbar.

Eine Hundenase macht noch lange keine einsatzfähige Rettungshundestaffel. Werde Teil unserer Staffel, egal ob mit oder ohne Hund.
Angehörige oder Zeugen melden die vermisste Person bei der Polizei.
Die Polizei leitet den Einsatz und fordert Rettungshunde an.
Verbund und Einsatzleitung stimmen ab, wie Rettungshunde helfen können.
Die passenden Staffeln werden alarmiert, darunter unsere.
Polizei. Der Einsatz unserer Rettungshundeteams ist für Betroffene und Alarmierende kostenlos.
Alarmierungsnummer des Verbunds sächsischer Rettungshunde, rund um die Uhr.
Der Verbund sächsischer Rettungshunde ist ein Zusammenschluss der Staffeln von ASB, BRH, DRK, JUH und DLRG. Zweck ist die gemeinsame Suche und Rettung vermisster Personen in unwegsamem Gelände auf Basis einheitlicher Ausbildungs- und Einsatzstandards.
Zwischen der Vermisstenmeldung und dem Start der ersten Suchteams im Wald können mehrere Stunden vergehen, und in dieser Zeit passiert eine Menge. Dieses Beispiel zeigt einen typischen Ablauf: Handys klingeln mitten in der Nacht, Teams fahren los, Suchgebiete werden aufgeteilt. Der tatsächliche Ablauf hängt immer von Lage, Gelände und verfügbaren Kräften ab und kann im Einzelfall anders aussehen. So arbeiten wir, wenn es zählt.
Der Verbund sächsischer Rettungshunde wird über die Polizei angefordert. Je nach Lage werden Rettungshundestaffeln alarmiert. Die Handys unserer aktiven Mitglieder klingeln.
Zwei Hundeführerinnen bzw. Hundeführer melden sich einsatzbereit. Drei Suchtrupphelfer melden sich einsatzbereit.
Die Hunde sitzen im Auto, die Kenndecken und Ausrüstung liegen bereit. Anfahrt rund fünfzig Minuten.
Meldung bei der Führungsstelle Rettungshunde. Informationsweitergabe über vermisste Person und Lage. Das abzusuchende Gelände wird aufgeteilt. Zuteilung der Suchgebiete. Jedes Team bekommt eine Fläche.
Die Teams fahren zu den zugeteilten Suchgebieten und starten mit der Suche.
Ein Hund verbellt im Suchgebiet. Der Suchtrupphelfer meldet den Fund über Funk. Weitere Kräfte werden angefordert. Das Team betreut die gefundene Person.
Unterkühlt, aber ansprechbar. Der Rettungsdienst übernimmt.
Kurze Auswertung: wichtige Punkte werden direkt besprochen oder dokumentiert.
Die Teams melden sich bei der Führungsstelle ab. Rückfahrt.
Hunde versorgt, Ausrüstung verräumt, Protokoll geschrieben.
Seit 2023 waren wir bei 67 Einsätzen in ganz Sachsen und darüber hinaus dabei, alle gemeinsam mit den anderen Staffeln im Verbund sächsischer Rettungshunde.
Kommt für einen Posten mehr zusammen, als er kostet, verwenden wir den Rest für die anderen Posten auf dieser Liste.
So spendest du: Bankverbindung und QR-Code stehen weiter unten beim Spendenkonto. Schreib den gewünschten Posten in den Verwendungszweck oder „Spende Rettungshundestaffel“. Auf Anfrage sagen wir dir, was gerade am dringendsten fehlt.
Für die Verständigung zwischen den Teams im Training.
Zum Schutz der Hundeführer und Helfer. Die Helme haben wir bereits angeschafft, damit unsere Teams sicher unterwegs sind. Mit deiner Spende hilfst du uns, sie zu finanzieren.
Zum Schutz des Hundes und um nachzuvollziehen, wo er gesucht hat.
Auch kleine Spenden helfen. Jeder Betrag ist möglich, du wählst selbst, wie viel du gibst.
GPS-Geräte, Kenndecken, Schutzausrüstung, Erste-Hilfe-Material, Versicherungen: Unsere laufenden Kosten liegen aktuell bei ca. 2.000 bis 5.000 Euro im Jahr. Wir finanzieren sie über Beiträge, Spenden und gelegentliche Fördermittel. Jede Spende hilft dabei direkt.
Einsätze bleiben für Betroffene immer kostenlos.

Für uns ist jede neue Umgebung ein wertvoller Trainingsort. Deshalb suchen wir laufend Flächen und Objekte, die wir nutzen dürfen, einmalig für eine Übung oder regelmäßig für gezieltes Training.
Gut geeignet ist alles, was mit dem Auto erreichbar ist und nicht direkt an einer viel befahrenen Straße liegt.
Ohne Unterstützung gäbe es unsere Staffel nicht. Wir danken allen Privatpersonen, Firmen und Einrichtungen, die uns mit Geld, Material, Räumen, Trainingsgelände oder ihrer Zeit helfen.